Die Grundessenz des Lean-Manufacturing
Laut seinen japanischen Gründervätern bestehen 80% des Lean Manufacturing darin, eine Dynamik zu schaffen, die Verschwendung beseitigt und Mehrwert maximiert.
Muda und Mehrwert verhalten sich kontraproduktiv.
Der Mehrwert (Montage und Herstellung) wird vom Kunden bezahlt. Alles andere, welches unter dem Begriff Muda oder auch Verschwendung zusammengefasst werden kann, wird vom Kunden nicht bezahlt - der so genannte Nichtwert in der Produktion. Es gibt 7 Mudas, die im Folgenden noch genauer erläutert werden.
Die Hebelwirkung:
Durch die Reduzierung von Muda können in Ihrem Unternehmen zusätzliche finanzielle Mittel freigesetzt werden, welche, nicht mehr in Lagerbeständen, Halbzeugen und zu großen Fertigungsanlagen gebunden, für strategische Ziele wie z. B. Forschung und Marketing eingesetzt werden können.
In der Praxis sind die Lean Anwendungen SMED, TQM, TPM, 5s etc. Werkzeuge für den Einsatz vor Ort, die im Zuge des Lean Manufacturing die Mudas reduzieren sollen. Das Grundprinzip des Lean Manufacturing bedeutet, sich auf die „kleinen Dinge” zu konzentrieren: kleine Werksanlagen, kleine Produktionsflächen, kleine Verpackungseinheiten, kleine Lagerbestände, weniger Halbzeuge, Produktion in kleinen Losgrößen, kleine flexible Fertigungslinien…




